Positionspapier und Folder
Vorwort zum Positionspapier der Kontinenz und Stomaberatung

Das Thema Inkontinenz und Stoma ist nach wie vor ein Tabu-Thema und ein äußerst vielschichtiger und sensibler Bereich. Es besteht daher die Notwendigkeit zur Spezialisierung, um einerseits eine gute Qualität für Betroffene anbieten zu können und andererseits dem nicht unerheblichen, wirtschaftlichen Faktor Rechnung zu tragen.
Betroffene sollen in einer veränderten, zum Teil aus dem Gleichgewicht bringenden Lebenslage kompetente Beratung, wertschätzendes Begleiten und Verständnis erwarten dürfen. Wir sind der Ansicht, dass jede/r Betroffene das Recht auf die bestmögliche Versorgung hat.
Zugleich stellen Kontinenz- und StomaberaterInnen das Bindeglied zwischen Betroffenen, Ärzten/innen, Kostenträger und Industrie dar. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit, individuelle Auseinandersetzung mit den Betroffenen und den gezielten Einsatz von Produkten können alle Beteiligten nur profitieren.
Für die Vermittlung der entsprechenden Kompetenz sorgen die in Österreich bestehenden Ausbildungsstätten in Innsbruck, Salzburg und Wien. Die oberste Prämisse ist das Aufrechterhalten eines hohen Qualitätsstandards, der in Zusammenarbeit mit den europaweiten Verbänden immer wieder evaluiert wird.
Ein Anliegen ist es uns auch, das dieses Positionspapier im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit dazu beiträgt, die Kontinenz- und Stomaberatung gesellschaftsfähig zu machen. Wünschenswert wäre die Schaffung einer Infrastruktur, die eine flächendeckende, gute  Versorgung von Betroffenen und Mitbetroffenen möglich macht.
 
Wir danken für Ihr Interesse und hoffen, dass Sie – liebe Leser und Leserinnen, durch dieses Positionspapier einen besseren Einblick in unsere Pflege- und Beratungsphilosophie gewinnen.
 
Verein zur pflegewissenschaftlichen Förderung der Kontinenz-Stoma-Beratung in Österreich

DGKP Kornelia Buchner-Jirka Kontinenz- und Stomaberater

Für die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

In dankenswerter Weise wurde  das Positionspapier der Kontinenz und Stomaberatung auf den neuesten Stand gebracht. Unter großem Einsatz haben wieder zahlreiche in Pflege und Lehre tätige SpezialistInnen Ihre in vielen Jahren erworbene Erfahrung eingebracht. Viele  kenne ich  aus gemeinsamen Jahren bei der Kontinenzgesellschaft, mit anderen habe ich Jahre  an derselben Abteilung gearbeitet. Von Beginn meiner Tätigkeit an der  Urologie und speziell dann als Leiter der Inkontinenzambulanz (heute Kontinenz und Beckenbodenambulanz) war  klar wie wichtig die Zusammenarbeit aller in die Behandlung involvierten Personen ist. Arbeiteten anfänglich jene zusammen, die eingeteilt wurden, so begannen sich bald, die an der Materie besonders interessierten, weiterzubilden. Das galt für Ärzte, Pflegende und Physiotherapie.
Professionelle Pflege, Beratung und Betreuung von Menschen mit Inkontinenzproblemen und Stomata setzt eine spezielle Weiterbildung voraus wie sie die Ausbildung „Kontinenz- und Stomaberatung“ bietet. Die dringende Notwendigkeit erkannt und initiiert wurde diese Ausbildung 1995 von der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ).  Ausgebildete Kontinenz- und StomaberaterInnen (KSB) sind unsere Speerspitze im Kampf gegen Inkontinenz, mit ihren speziellen Kenntnissen, Fertigkeiten  und Fähigkeiten können sie Betroffene und Angehörigen in ihrer Krankheitsbewältigung und Rehabilitation unterstützen. Sowohl  am Ausbildungszentrum West  der TILAK in Innsbruck, als auch an der Akademie für Fort- und Sonderausbildungen am AKH in Wien und am Landeskrankenhaus Salzburg werden  Weiterbildungen für Kontinenz- und Stomaberatung  angeboten. Fragten sich anfangs einige, ob genügend  Aufgabengebiete eine Stelle im Krankenhaus rechtfertigen  würden, so stellt sich heute eher die Frage, wie man früher ohne Kontinenz- und Stomaberater (KSB) ausgekommen ist. Die demographische Entwicklung in Österreich wie in Westeuropa tut ein übrigens und die Kontinenz- und Stomaberater/Innen werden immer wichtiger.

Jedes Spital sollte mindestens eine Kontinenz- und Stomaberatungsstelle haben. In das Bestreben der MKÖ möglichst viele Kontinenz- und Beckenbodenzentren in Österreich zu etablieren, fließt auch die Wichtigkeit der KSB ein.
Besonders wichtig ist auch, dass denjenigen, die diese lange und intensive Ausbildung absolviert haben, dann an Ihrer Arbeitsstelle Anerkennung gezollt wird und  die befassten Behörden den Status von Kontinenz- und Stomaberater/Innen anerkennen. Geplant ist eine Zertifizierung der oben angegebenen Kurse durch die MKÖ, da wir der Meinung sind, dass eine so fundierte und dadurch sehr stundenintensive Ausbildung nicht durch „Schnellsiederkurse“ ersetzt werden kann.

Für die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

1. Vorsitzender
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Das Thema Inkontinenz und Stoma ist nach wie vor ein Tabu-Thema und ein äußerst vielschichtiger und sensibler Bereich. Es besteht daher die Notwendigkeit zur Spezialisierung, um einerseits eine gute Qualität für Betroffene anbieten zu können und andererseits dem nicht unerheblichen, wirtschaftlichen Faktor Rechnung zu tragen.
Betroffene sollen in einer veränderten, zum Teil aus dem Gleichgewicht bringenden Lebenslage kompetente Beratung, wertschätzendes Begleiten und Verständnis erwarten dürfen. Wir sind der Ansicht, dass jede/r Betroffene das Recht auf die bestmögliche Versorgung hat.
Zugleich stellen Kontinenz- und StomaberaterInnen das Bindeglied zwischen Betroffenen, Ärzten/innen, Kostenträger und Industrie dar. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit, individuelle Auseinandersetzung mit den Betroffenen und den gezielten Einsatz von Produkten können alle Beteiligten nur profitieren.
Für die Vermittlung der entsprechenden Kompetenz sorgen die in Österreich bestehenden Ausbildungsstätten in Innsbruck, Salzburg und Wien. Die oberste Prämisse ist das Aufrechterhalten eines hohen Qualitätsstandards, der in Zusammenarbeit mit den europaweiten Verbänden immer wieder evaluiert wird.
Ein Anliegen ist es uns auch, das dieses Positionspapier im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit dazu beiträgt, die Kontinenz- und Stomaberatung gesellschaftsfähig zu machen. Wünschenswert wäre die Schaffung einer Infrastruktur, die eine flächendeckende, gute  Versorgung von Betroffenen und Mitbetroffenen möglich macht.
 
Wir danken für Ihr Interesse und hoffen, dass Sie – liebe Leser und Leserinnen, durch dieses Positionspapier einen besseren Einblick in unsere Pflege- und Beratungsphilosophie gewinnen.
 
Verein zur pflegewissenschaftlichen Förderung der Kontinenz-Stoma-Beratung in Österreich

DGKP Kornelia Buchner-Jirka Kontinenz- und Stomaberater

Für die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich

In dankenswerter Weise wurde  das Positionspapier der Kontinenz und Stomaberatung auf den neuesten Stand gebracht. Unter großem Einsatz haben wieder zahlreiche in Pflege und Lehre tätige SpezialistInnen Ihre in vielen Jahren erworbene Erfahrung eingebracht. Viele  kenne ich  aus gemeinsamen Jahren bei der Kontinenzgesellschaft, mit anderen habe ich Jahre  an derselben Abteilung gearbeitet. Von Beginn meiner Tätigkeit an der  Urologie und speziell dann als Leiter der Inkontinenzambulanz (heute Kontinenz und Beckenbodenambulanz) war  klar wie wichtig die Zusammenarbeit aller in die Behandlung involvierten Personen ist. Arbeiteten anfänglich jene zusammen, die eingeteilt wurden, so begannen sich bald, die an der Materie besonders interessierten, weiterzubilden. Das galt für Ärzte, Pflegende und Physiotherapie.
Professionelle Pflege, Beratung und Betreuung von Menschen mit Inkontinenzproblemen und Stomata setzt eine spezielle Weiterbildung voraus wie sie die Ausbildung „Kontinenz- und Stomaberatung“ bietet. Die dringende Notwendigkeit erkannt und initiiert wurde diese Ausbildung 1995 von der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ).  Ausgebildete Kontinenz- und StomaberaterInnen (KSB) sind unsere Speerspitze im Kampf gegen Inkontinenz, mit ihren speziellen Kenntnissen, Fertigkeiten  und Fähigkeiten können sie Betroffene und Angehörigen in ihrer Krankheitsbewältigung und Rehabilitation unterstützen. Sowohl  am Ausbildungszentrum West  der TILAK in Innsbruck, als auch an der Akademie für Fort- und Sonderausbildungen am AKH in Wien und am Landeskrankenhaus Salzburg werden  Weiterbildungen für Kontinenz- und Stomaberatung  angeboten. Fragten sich anfangs einige, ob genügend  Aufgabengebiete eine Stelle im Krankenhaus rechtfertigen  würden, so stellt sich heute eher die Frage, wie man früher ohne Kontinenz- und Stomaberater (KSB) ausgekommen ist. Die demographische Entwicklung in Österreich wie in Westeuropa tut ein übrigens und die Kontinenz- und Stomaberater/Innen werden immer wichtiger.

Jedes Spital sollte mindestens eine Kontinenz- und Stomaberatungsstelle haben. In das Bestreben der MKÖ möglichst viele Kontinenz- und Beckenbodenzentren in Österreich zu etablieren, fließt auch die Wichtigkeit der KSB ein.
Besonders wichtig ist auch, dass denjenigen, die diese lange und intensive Ausbildung absolviert haben, dann an Ihrer Arbeitsstelle Anerkennung gezollt wird und  die befassten Behörden den Status von Kontinenz- und Stomaberater/Innen anerkennen. Geplant ist eine Zertifizierung der oben angegebenen Kurse durch die MKÖ, da wir der Meinung sind, dass eine so fundierte und dadurch sehr stundenintensive Ausbildung nicht durch „Schnellsiederkurse“ ersetzt werden kann.

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